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Wir alle müssen arbeiten. Das ist im Leben so. Das heißt aber nicht, dass Spaß bei der Arbeit unmöglich ist. Wie wir bei Paymenttools arbeiten, erfährst du in diesem Beitrag.

von Maik Klotz, 09.12.2021
4 Min
Machen wir uns nichts vor: Arbeit ist Arbeit. Aber ein bisschen Spaß muss auch sein.

Einen nicht unbeachtlichen Teil unseres Lebens verbringen wir mit Arbeit und das ist nicht immer lustig. Und auch wenn inzwischen bei den meisten Menschen eine Work-Life-Balance eine beachtliche Rolle bei der Auswahl des Jobs spielt, kommt jede:r Vierte mit der Jobumgebung und Unternehmenskultur nicht zurecht. Mitarbeiter:innen wollen eine Sinnhaftigkeit im Job erleben und das monatliche Gehalt nicht als Schmerzensgeld empfinden. Geld ist natürlich wichtig, aber eben nicht alles. Wertschätzung, eine positive Jobumgebung, ein gutes Team und Spaß an der Arbeit sind wichtige Faktoren für ein optimales Arbeitsmodell. 

Wertschätzung ist mehr als die Einladung zur Weihnachtsfeier

Wertschätzung ist kein Kuschelfaktor, sondern eine wichtige Grundlage und kann auf unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden. Eine davon ist Vertrauen. Die Rede ist nicht vom Grundvertrauen, also dem Vertrauen, dass ein:e Mitarbeiter:in die zugetragene Arbeit macht und pünktlich zur Arbeit kommt, sondern Vertrauen, dass Mitarbeiter:innen die für das Unternehmen richtigen Entscheidungen treffen.

Hier wird es kompliziert, denn je eher man das subjektive Gefühl hat mitreden zu können, desto leichter fällt man in den Modus: "Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser". Um das zu verdeutlichen, ein Beispiel. Wenn ein:e Handwerker:in eine Wand streicht, kommen die meisten Menschen schnell zu dem Ergebnis, das gut beurteilen zu können. Eine Wand zu streichen, ist keine komplexe Aufgabe, ein Urteil fällt also leicht. In der Autowerkstatt braucht es schon ein großes technisches Verständnis, um wirklich beurteilen zu können, ob die geleistete Reparatur notwendig oder richtig war. Wir neigen also dazu, in Bereichen mitreden zu können, wo das Ergebnis zum einen sichtbar sind (weiß gestrichene Wand) oder die zu erledigende Aufgabe nicht sonderlich komplex erscheint. Wer aber wirklich mal eine Wand gestrichen hat, weiß wie kompliziert das mit allen dazugehörigen Aufgaben, wie alte Tapete entfernen, Wand spachteln, tapezieren und abkleben, sein kann.

Wertschätzung ist kein Kuschelfaktor, sondern eine wichtige Grundlage im Team

Im übertragenen Sinne kann man das auf viele Bereiche anwenden. Einem Softwareentwickler wird man mangels Kenntnisse eher vertrauen, als einem Screendesigner. Die Arbeit eines Softwareentwicklers über weite Phasen unsichtbar und vermeintlich komplexer als die Erstellung eines grafischen Designs. Das Problem daran ist, dass man Mitarbeiter:innen anfängt in Schubladen zu stecken und die Arbeitsergebnisse auf Basis eines mehr oder weniger vorhandenen Halbwissen, zu beurteilen. Dabei liegt hier meistens kein Argwohn zugrunde, sondern das Problem, dass es weniger Menschen, gibt die, den Code einer Software beurteilen können, als dass es Menschen gibt, die glauben zB eine Webseite bewerten zu können. Die extreme Form kennt man in der Psychologie auch als Dunning-Kruger-Effekt, der kognitiven Verzerrung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen, das eigene Wissen und Können zu überschätzen. 

Die Jobumgebung ist das Ökosystem in dem wir arbeiten

Eine Behörde hat andere Rahmenbedingungen, als ein Konzern. Ein Konzern wiederum andere als ein Start-up. In einem Start-up wird völlig anders gearbeitet als in einem Familienunternehmen und ein Freelancer kennt noch einmal ganz andere Arbeitsmodelle. Nichts davon ist schlecht oder gut. Ein:e Mitarbeiter:in die viel Struktur für sich benötigt, ist vielleicht in einem Konzern oder Behörde besser aufgehoben als in einem Start-up. Hier ist es wichtig, deutlich zu machen, in welchen Bereich man unterwegs ist und kompliziert wird es vor allen Dingen dann, wenn sich ein Unternehmen oder der oder die Mitarbeiter:in einen Anstrich verpasst, der nichts mit der Realität zu tun hat. Niemand, weder Unternehmen noch Mitarbeiter:innen, tun sich einen Gefallen, wenn man sich als etwas verkauft, was man nicht ist. Nicht erfüllte Erwartungen führen am Ende zur Frustration, die man nur mühsam aus der Welt schafft. Ein Fisch fühlt sich an Land auch nur mittelgut und nicht jede Jobumgebung passt zur Mitarbeiter:in. Je mehr sich die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen mit den Erwartungen des Unternehmens decken, desto mehr Konfetti und Lametta. Da unser Headquarter direkt im Herzen der Karneval-Hochburg Köln sitzt, kann man sich vorstellen, was wir von Konfetti halten. Viel.

Ein bisschen Spaß muss sein

Das Leben ist kein Ponyhof und man kann nicht immer auf dem Regenbogen unterwegs sein, aber man kann ja versuchen, sich dem anzunähern. Spaß im Job kann man vielleicht nicht diktieren, aber fördern, indem man die richtigen Voraussetzungen schafft. Agiles Arbeiten, vernünftige Arbeitsmittel und große Entscheidungsspielräume machen Spaß und helfen dabei zu motivieren und Innovation zu fördern. Erfolgreiche Unternehmen bieten in der Regel ihren Mitarbeiter:innen genau diese Möglichkeiten.

Unser Anspruch

Wir von Paymenttools lieben Herausforderungen. Das gilt für unseren Wunsch, die Welt des Zahlungsverkehrs nachhaltig zu verändern genauso wie unserem Anspruch, den täglichen Einsatz unseren Mitarbeiter:innen wertzuschätzen und ein gutes Ökosystem zu bieten, in dem es Spaß macht gemeinsam im Team an den Themen zu arbeiten. Denn ohne ein gutes Team ist ein Unternehmen nichts. 

Maik Klotz ist Berater, Sprecher und Autor zu den Themen Banking, Payment, Digital Identity, E-Commerce und Retail. Er wurde von der Süddeutschen Zeitung in der Serie „Impulsgeber“ der Branche porträtiert und moderiert und spricht auf vielen Branchen-Events. Maik ist Co-Founder von Payment & Banking und ist bei Paymenttools für den Bereich Marketing und Unternehmenskommunikation verantwortlich.

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